So wirkt Gaviscon

Die Rolle der Magensäure

Um eine Mahlzeit gut verdauen zu können, ist Magensäure unerlässlich. Sie macht nicht nur mögliche Krankheitserreger aus der Nahrung unschädlich, sondern schafft durch ihren sauren pH-Wert auch ideale Bedingungen für den Darm, um die Bestandteile des Speisebreis aufspalten und verwerten zu können. Im gesamten Verdauungsprozess kommt der Magensäure also ein wichtiger Stellenwert zu. Wenn nun allerdings der Ringmuskel (Ösophagussphinkter) zwischen Magen und Speiseröhre geschwächt ist und nicht mehr richtig schließt, dann kann die aggressive Säure in die Speiseröhre zurückfließen und dort zu einer unangenehmen Reizung führen – im Volksmund Sodbrennen genannt. Hier kann Gaviscon schnelle und wirksame Abhilfe schaffen.

 

Das Wirkprinzip von Gaviscon

Das Wirkprinzip von Gaviscon basiert auf dem pflanzlichen Hauptwirkstoff Alginat. Dabei handelt es sich um ein natürliches Extrakt, das aus der Braunalge gewonnen wird. Kommt das Alginat mit der Magensäure in Kontakt, quillt es auf und bildet eine gelartige Schutzbarriere, die sich wie ein Deckel auf den flüssigen Speisebrei legt. So wird verhindert, dass die aggressive Magensäure in die Speiseröhre aufsteigen kann – Sodbrennen und saures Aufstoßen werden mechanisch gelindert.

Gaviscon wirkt spürbar schnell in 4 Minuten und langanhaltend bis zu 4 Stunden. Dabei wird der Wirkstoff Alginat nicht in den Blutkreislauf aufgenommen, sondern nach Ablauf der Wirkdauer über den Darm wieder ausgeschieden. Gaviscon ist daher sehr gut verträglich.

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