Gaviscon FAQ: Häufige Fragen

1. Was ist ein Alginat?

Alginat, der Hauptwirkstoff von Gaviscon, ist rein pflanzlich. Er wird aus der Braunalge "Laminaria hyperborea" gewonnen. Alginat bildet bei Kontakt mit Magensäure unter Einschluss von CO2 eine Schutzbarriere. Diese legt sich, ähnlich wie eine Luftmatratze, auf den flüssigen Mageninhalt und verhindert wie ein Deckel den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre. So entsteht bei Bedarf schnell Hilfe. Das Alginat geht nicht in den Blutkreislauf über und wird nach einer bestimmten Zeit über den Darm ausgeschieden.

2. Was ist ein Antazidum?

Ein Antazidum neutralisiert Magensäure, hat jedoch wenig Einfluss auf das Aufsteigen von Mageninhalt in die Speiseröhre. So kann ein Antazidumdie Beschwerden abmildern.

3. Ist Gaviscon für Kinder geeignet?

Sodbrennen bei Kindern kommt relativ häufig vor. Gaviscon Advance und Gaviscon Dual sind auch für Kinder geeignet. . Kinder unter 12 Jahren sollten Gaviscon nur auf ärztliche Anweisung einnehmen, um das Sodbrennen bei Kindern zu lindern.

4. Ist Gaviscon während der Schwangerschaft geeignet?

Gaviscon ist aufgrund seines physikalischen Wirkmechanismus und seines pflanzlichen Hauptwirkstoffes Alginat für die Behandlung von Sodbrennen während der gesamten Schwangerschaft zugelassen. Hierzu wurden mehrere Studien mit schwangeren Frauen durchgeführt. Der pflanzliche Wirkstoff von Gaviscon heißt Alginat und wird aus Braunalgen gewonnen. Das Alginat in Gaviscon reagiert mit der Magensäure und bildet eine Schutzbarriere, die sich auf den Mageninhalt legt und so sauren Rückfluss in die Speiseröhre verhindert. Alginat wird vom Körper nicht in den Blutkreislauf aufgenommen, sondern nach einer bestimmten Zeit über den Darm ausgeschieden. Gaviscon hat somit keinen Einfluss auf den Schwangerschaftsverlauf oder das Kind.

5. Was ist gastro-ösophagealer Reflux?

Der Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre.

6. Was ist die gastro-ösophageale Reflux-Krankheit?

Eine gastro-ösophageale Refluxkrankheit (Abkürzung GÖRK) liegt vor, wenn der Rückfluss von saurem Mageninhalt belästigende Symptome verursacht und/oder zu Verätzungen der Speiseröhre führt. Bitte konsultieren Sie zur Diagnosestellung Ihren Arzt.