FAQs

Was ist Sodbrennen und wie entsteht es?

Sodbrennen entsteht, wenn aggressiver Mageninhalt in die empfindliche Speiseröhre aufsteigt. Dies kann unterschiedliche Gründe haben: Übergewicht erhöht den Druck in der Bauchhöhle, wodurch Mageninhalt hoch gepresst werden kann. Auch üppige, fettreiche Mahlzeiten können die Ursache von Sodbrennen sein, da die Nahrung zu lange im Magen verweilt. Ebenfalls wirkt sich Stress schnell auf den Magen aus und kann eine Ursache von Sodbrennen sein. Zu Sodbrennen kann es auch kommen , wenn der Magenverschluss aufgrund einer Muskelschwäche nicht völlig schließt, so dass vermehrt Mageninhalt zurück in die Speiseröhre fließen kann.

Je nach dem, wie stark die Speiseröhre bei diesem Vorgang belastet wird, zeigen sich unterschiedliche Symptome, die auch den Brust- und Halsbereich betreffen können:

  • Brennendes Gefühl hinter dem Brustbein
  • Sauerer Geschmack
  • Magendruck
  • Aufstoßen
  • Häufiges Räuspern


Sodbrennen in der Schwangerschaft - ist das normal?

Sodbrennen ist eine der häufigsten Begleiterscheinungen während der Schwangerschaft. Die hormonelle Umstellung schwächt den Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre. Das wachsende Kind drückt im Verlauf der Schwangerschaft immer mehr auf den Magen. Hält der Schließmuskel zur Speiseröhre diesem Druck nicht mehr Stand kann ätzender Mageninhalt aufsteigen. Schnelle Abhilfe schafft GAVISCON®, dessen u.a. enthaltener Wirkstoff Alginat nicht vom Körper aufgenommen und unverstoffwechselt wieder ausgeschieden wird. GAVISCON® ist besonders während der Schwangerschaft und Stillzeit geeignet.


Wie funktioniert GAVISCON®?

GAVISCON® hilft bei Sodbrennen und saurem Aufstoßen mit seinem einzigartigen physikalischen Wirkprinzip: Bei Kontakt mit der Magensäure bildet GAVISCON® eine neutrale Schutzschicht, die auf dem sauren Mageninhalt schwimmt und das Aufsteigen von Mageninhalt in die Speiseröhre behindert. GAVISCON® zeigt schon auf seinem Weg in den Magen den wohltuenden Effekt der Linderung. Die Suspension kühlt die Speiseröhre angenehm. GAVISCON® wirkt u.a. durch den Wirkstoff Natriumalginat, einem pflanzlichen Extrakt aus einer speziellen Algenart. Der enthaltene Algenextrakt wird nicht vom Körper aufgenommen wird und unverstoffwechselt wieder ausgeschieden. Daher ist es besonders verträglich. GAVISCON® gibt es rezeptfrei in Ihrer Apotheke.


Wie kann ich GAVISCON® dosieren?

Nehmen Sie GAVISCON® immer genau nach der Anweisung in der Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Eine Übersicht finden Sie hier: Produkte anzeigen


Wann darf ich GAVISCON® nicht anwenden?

GAVISCON® darf nicht angewendet werden:

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Natriumalginat, Kaliumhydrogencarbonat oder einen der sonstigen Bestandteile von GAVISCON® sind.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von GAVISCON® ist erforderlich:

  • bei Patienten mit sehr niedrigen Magensäurespiegeln, da dann die Wirksamkeit reduziert sein kann.
  • wenn eine strikt salzarme Diät angezeigt ist, z.B. in machen Fällen von Herzinsuffizienz, bei eingeschränkter Nierenfunktion, oder bei der Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer Erhöhung des Kalium - Plasmaspiegels führen können.
  • Bei zu behandelnden Patienten mit Hyperkalzämie, Nephrokalzinose und wiederholt auftretenden calciumhaltigen Nierensteinen ist Vorsicht geboten.

Alle weiteren produtkspezifischen Informationen entnehme Sie bitte den Gebrauchsinformationen:


Wann sollte ich besser einen Arzt aufsuchen?

Falls nach sieben Tagen keine Besserung eingetreten ist, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.